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Crossfit-Workouts: Das härteste Fitnesstraining der Welt

Höher, schneller, weiter – getreu dieses Mottos versuchen Freizeit- und Profisportler in aller Welt, ihre Leistungrenze immer weiter nach oben zu verschieben. Im Bereich des Breitensports geben sich die meitsen Menschen damit zufrieden, wenn sie es schaffen, ihre 100-Meter-Zeit um ein bis zwei Zehntel zu verbessern. Crossfit-Anhänger können darüber nur lachen: Sie können es in puncto Körperfitness mit Soldaten von Eliteeinheiten aufnehmen.

Der Crossfit-Trend ist vor einigen Monaten von den USA nach Europa herübergeschwappt und hat bereits zahlreiche Anhänger gefunden. Die Intensität, mit der die Ausübenden ihren Körper malträtieren, lässt sogar gestandenen Bodybuilder die Haare zu Berge stehen. Neben dem Muskelaufbau stehen beim Crossfit auch die Verbesserung von Kraftausdauer, Schnellkraft, Geschwindigkeit und Koordination im Blickpunkt. Jeden Tag steht eine andere Kombination von Übungen auf dem Programm. Trainiert wird etnweder auf Zeit oder in Form von Wiederholungen. Die Anzahl wird zuvor festgelegt und muss strikt eingehalten werden.

Viele Crossfit-Anhänger sind ehemalige Sportmuffel

Auch in der Schweiz gibt es inzwischen einige Crossfit-Workoutstudios, in denen Anfänger und Fortgeschrittene ihre Körper stählen können. Auffällig ist, dass mehr als 70 Prozent aller Mitglieder zuvor nie in ihrem Leben Sport gemacht haben. Wer genügend Zeit hat, lässt sich von einem geschulten Personal Trainer in die Geheimnisse des Crossfit einführen. Neben der körperlichen Herausforderung ist es vor allem die intensive Betreuung, die die Menschen in Scharen in die Studios zieht. Bemerkt der Coach, dass einer seiner Schützlinge des Öfteren fehlt, bekommt er oder sie einen individuellen Übungsplan an die Hand, den man zu Hause “abtrainieren” kann.

In den USA werden mit Crossfit Millionen umgesetzt

In den USA hat man längst entdeckt, dass sich mit Crossfit eine Menge Geld verdienen lässt. Bereits von 20 Jahren eröffnete im kalifornischen Santa Cruz das weltweit erste Crossfit-Studio. Innerhalb der letzten zehn Jahre ist die Zahl der sogenannten “Boxen” förmlich explodiert: Inzwischen sind es weit über 1.000, weltweit sollen es sogar mehr als 3.000 sein. Im vergangenen Jahr stieg der Sportartikelhersteller Reebok bei den “Crossfit-Games” ein, an denen Jahr für Jahr über 20.000 Menschen teilnehmen. Als Preisgeld winken 125.000 US-Dollar – da legt man gerne ein paar Extraschichten ein.

Eine solide Grundfitness ist unerlässlich

Sportwissenschaftler warnen davor, sich beim Training zu sehr zu verausgaben. Wer den Körper über lange Zeit extrem beanspruche, riskiere Sportverletzungen. Wichtig sei, dem Körper Ruhephasen zu gönnen, damit Zeit für die Regeneration bleibe. Ideal sei ein ausgewogenes Workout mit Turnen, Gewichtheben und Athletik-Training.

Beim Besuch einer Crossfit-Box wird schnell klar, dass die Experten Recht haben: Ohne eine robuste Grundfitness kommt man in dieser anstrengenden Sportart nicht weit. Die Übungen sind anspruchsvoll und sollten daher nicht auf eigene Faust, sondern unter Aufsicht eines erfahrenen Coaches absolviert werden. Dieser sorgt dafür, dass das Workout je nach persönlichen Fitnesslevel vaiiert und das Traning nicht langweilig wird.

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