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Urlaub auf den Balearen: Die interessantesten Sightseeing-Spots

Die Balearen zählen seit Jahrzehnten zu den beliebtesten Urlaubszielen Europas. Seit den 50er- Jahren hat sich die Qualität der touristischen Infrastruktur merklich gebessert: Mittlerweile existiert ein dichtes Netz von Hotels der unterschiedlichsten Kategorien. Von günstigen Unterkünften für Backpacker bis zur 5-Sterne-Herberge sind auf den Inseln alle Klassen vertreten.

Einen der grössten Vorteile der Balearen stellt ohne Zweifel die Tatsache dar, dass man die Inselgruppe mit dem Boot erkunden kann. Nicht ohne Grund sieht man in den Häfen zahlreiche Yachten und Motorboote, von denen viele vor Ort angemietet werden. Eines der bekanntesten Unternehmen in diesem Bereich ist Marina Balear. Das Büro im Port Adriano ist von Montag bis Samstag besetzt – wer möchte, kann sich dort ein Boot mieten und zu einer unvergesslichen Tour entlang der Küsten aufbrechen.

Auf den Hauptinseln Mallorca und Menorca gibt es eine Vielzahl von touristischen Highlights. Ein absolutes „Must-See“ ist die mallorquinische Stadt Sa Coma, die sich im Osten des Eilands befindet. Der Sandstrand hat eine Länge von gut 900 Metern und ist ideal zum Entspannen geeignet. Das Meerwasser ist an dieser Stelle von einer hervorragenden Qualität, sodass auch Kinder voll auf ihre Kosten kommen.

Punta de n‘ Amer

Die Halbinsel Punta de n‘ Amer an Mallorcas Ostküste ist als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Die einzige offiziell anerkannte Gemeinde ist Sant Llorenç des Cardassar. Naturliebhaber sollten unbedingt einen Abstecher nach Punta de n‘ Amer machen: In kaum einer anderen Region der Balearen findet man eine grössere Pflanzenvielfalt.

Die Vegetation auf der Halbinsel ist ausgesprochen divers. Dünen wechseln sich mit Kiefernwäldern und felsigen Gebieten ab, die sich teilweise über mehrere Kilometer erstrecken. Zwischen den Felsen wachsen unter anderem Mastixsträucher (Pistacia lentiscus), Phönizischer Wacholder (Juniperus phoenicea) und Rosmarin (Rosmarinus officinalis).

Coves del Drac

Die Coves del Drac (dt. „Drachenhöhlen“) zählen zu den Dingen, die man sich bei einem Balearen-Urlaub unbedingt ansehen sollte. Das Tropfsteinhöhlensystem beherbergt den grössten und sicherlich schönsten unterirdischen See Europas. Die Gesamtlänge beträgt etwa 1.200 Meter, wobei die Gänge stellenweise mehr als 20 Meter unter der Erdoberfläche liegen.

In der Hauptsaison strömen täglich mehrere Tausend Menschen zu den Drachenhöhlen, um das System unter kompetenter Führung oder auf eigene Faust zu erkunden. Ein besonderes Highlight ist das zehnminütige Klassikkonzert, das täglich auf einem der Seen stattfindet. Zu hören sind unter anderem Stücke von Chopin und Offenbach. Das eigens für diesen Zweck gebaute Auditorium fasst rund 1.100 Menschen.

Mahon

Mahon hat als Hauptstadt Menorcas eine Fülle von Sehenswürdigkeiten zu bieten. Interessant ist vor allem die Altstadt mit ihren herrlichen Jugendstilpalästen und idyllischen Plätzen. Dank der Lage oberhalb des Hafens hat man einen unverstellten Blick auf den traditionsreichen Naturhafen, der mit Recht zu den schönsten Häfen Spaniens gerechnet wird. Das im Jahr 1613 fertiggestellte Rathaus im Barockstil ist ebenfalls einen Besuch wert.

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